Pflegereform 2013 bringt Vorteile

Die Pflegereform: Die Leistungsverbesserung ist ein Erfolg

Die in diesem Jahr (2013) verbesserten Pflegeleistungen, werden laut Angaben des Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, kurz MDS, ca. 650.000 Demenzkranken zugute kommen. Die Reform der Pflegeversicherung wird von dem BMG (Bundesministerium für Gesundheit) als Leistungsverbesserung bezeichnet, und ist somit laut dem BMG ein Erfolg.

So sollten laut den Hochrechnungen, die vom MDS durchgeführt worden sind, bis Ende 2013 ca. 140.000 pflegebedürftige Demenzkranke der Pflegestufe 0 zum ersten Mal Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Des Weiteren sollen ca. 510.000 Pflegebedürftige höhere Leistungen beziehen aus der Pflegeversicherung. Doch wie viele Pflegebedürftige letztendlich von der neuen Pflegereform und den Leistungen profitieren werden, das ist unklar.

Die neue Pflegeversicherung verspricht mehr Leistungen

Zum 01. Januar 2013 ist das neue Pflege-Ausrichtungs-Gesetz (PNG) in Kraft getreten und so können Pflegebedürftige der Pflegestufe 0 (Demenzkranke), welche zu Hause betreut werden, zum ersten Mal Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung in Höhe von bis zu 120 Euro an Pflegegeld erhalten und Pflegesachleistungen in Höhe von bis zu 225 Euro monatlich. Zudem erhalten die Pflegebedürftigen der Pflegestufe I und II auch höhere Leistungen durch die neue Pflegereform. Der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) erklärte, das die Verbesserungen der Pflegeleistungen bei den Menschen sehr gut ankämen und das 650.000 Menschen, welche bisher entweder keine oder nur geringfügige Leistungen erhalten haben, durch die Pflegereform wesentlich besser gestellt würden. Des Weiteren erklärte er, dass das auf den Erfolg der Regierungsarbeit zurückzuführen ist.

Die Pflegekosten werden durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht gedeckt!

Sicherlich kann nicht bestritten werden, dass durch die neue Pflegereform Verbesserungen für die Betroffenen erreicht wurden, aber dennoch sind die Experten der Meinung, dass es sich hierbei einmal wieder nur um einen Tropfen auf den heißen Stein handelt. Der Pflegeexperte Prof. Dr. Stefan Görres erklärte gegenüber dem Internetportal finanzen.de, das die gesetzliche Pflegeversicherung stets nur eine Teilkasko-Versicherung bleiben wird. Zudem ist er der gleichen Meinung, wie so viele Andere auch, das wer sich absichern will für den Fall der Pflegebedürftigkeit, um eine private Pflegeversicherung nicht herumkommt. Festgestellt werden kann, das die verbesserten Leistungen dennoch nicht ausreichend sind für viele Pflegebedürftige um die enorm hohen Kosten die bei einer Pflegebedürftigkeit zu stemmen, die für den pflegebedürftigen und dessen Angehörige anfallen.

Es werden mehr Beiträge zur Pflegeversicherung gefordert

Das was im Zuge der Pflegeversicherung von Daniel Bahr (FDP) auf den Weg gebracht wurde, wie beispielsweise die Pflege Bahr, reicht einfach nicht aus. Denn die Deutschen werden immer älter und so wird die Zahl der Pflegebedürftigen in denn nächsten Jahren drastisch ansteigen. Das ist der Grund für die SPD, dass man weitere Pflegereformen fordert.

So wurde von der SPD angekündigt, dass man den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung im Falle des Wahlsieges im Herbst um 0,5 Prozentpunkte anheben werde. Von diesen Mehreinnahmen, so die Planung der SPD, sollen dann die Leistungen verbessert werden, wie beispielsweise die Leistungen für Demenzkranke.

Pflegeleistungen kosten Bares!

Auch in diesem Wahlkampf und dessen Debatten zeigt sich einmal wieder ganz klar, dass in dem Bereich Pflege noch vieles passieren muss. Denn man weiß: Pflege kostet viel Geld, vor allem wenn diese menschenwürdig sein soll. Noch immer machen sich viel zu wenig Verbraucher Gedanken über den Fall einer eventuellen Pflegebedürftigkeit. Doch sicher ist: je eher man sich für eine private Pflegeversicherung entscheidet um so besser ist das! Denn wer sich bereits in jungen Jahren für eine Pflegeversicherung entscheidet, der kann mit weit aus geringeren Beiträgen rechnen.

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